Raspberry PI

Re: Raspberry PI

Beitragvon multiwahn » Dienstag 18. Dezember 2012, 16:08

Hallo Roland

OK, kann ich ja mal Testen. Die richtige Umgebung hab ich mir ja schon geschaffen.
Wenn du OpenJDK als "Java" installierst


OK, wie mach ich das? Mit apt-get irgend-was-anderes, oder wie?

Ja, der Unterschied ist schon eklatant im Vergleich, aber wir müssen uns das halt für SA anschauen, wenn das deutlich schneller rennt als auf dem soft-float kann uns der Vergleich ja egal sein.

Ich schau mal und berichte dann, ich kann ja mal ne Stopuhr bemühen :mrgreen: .

Gruß Olly
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Re: Raspberry PI

Beitragvon multiwahn » Dienstag 18. Dezember 2012, 18:32

Hallo Roland,

So, hab mal getestet. Das testen ist für mich aber ziemlich ungesund, so viel Kippen hab ich vor dem Bildschirm noch nie durchgezogen. Wohl Zeit das mal aufzugeben :mrgreen: .

Hier das Ergebnis:

Hardfloat SA Online open jdk

1. Start von SA: 3:58min (bis man was sieht) 4:40min (bis CPU inaktiv)
2. Umschalten Tag auf Monat: 17sek
3. Sync mit Kostal WR: 50 sek
4. Anlage umschalten (also bei mir von einem Logger auf den anderen): 58sek.

Softfloat SA Online open jdk

1. 5:53min / 7:04min
2. 20sek
3. 1:45min
4. 1:15min

Softfloat SA Standalone Oracle jdk

1. 4:30min / 5:13min
2. 17sek
3. 1:45min
4. 50sek


Wie man sieht ist vor allem beim Start die Kombi SA Online-hardfloat-open jdk die schnellste, auch gegenüber der Standalone.
Auch innerhalb des Programms ist es etwas schneller, vor allem beim syncen. Rekrdverdächtig ist hier aber keine Lösung.
Möglicherweise gibt es nochmal einen kleinen Performanceschub wenn dann mal irgendwann ein Oracle jdk fürs hardfloat kommt.

Momentan würd ich halt das Hardfloat mit open jdk empfehlen.

Gruß Olly
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Re: Raspberry PI

Beitragvon Roland » Dienstag 18. Dezember 2012, 19:59

Wohl Zeit das mal aufzugeben :mrgreen:

Na aber unbedingt :mrgreen:

Danke für den Vergleich! Waren das alles "Erststarts"? Ich hatte das Gefühl dass er bei mir beim ersten Start länger gebraucht hat weil er noch Daten runtergezogen und den Cache angelegt hat.

Hast du SA Standalone auch mal mit OpenJDK gestartet?
Ich denke das Installieren von OpenJDK sollte ungefähr so machbar sein:
Code: Alles auswählen
apt-get intall openjdk-7-jdk

Und dann sowas wie
Code: Alles auswählen
sudo update-alternatives --install "/usr/bin/java" "java" "/opt/java/jdk1.7.0_06/bin/java" 1
sudo update-alternatives --set java /opt/java/jdk1.7.0_06/bin/java

Narürlich noch die Pfade auf OpenJDK anpassen.

Fällt mir noch ein, hast du ein Raspi B-Modell? 512MB Ram freigeschaltet? Prüfe mal mit
Code: Alles auswählen
cat /proc/meminfo
wieviel Ram er dir anzeigt. Ich musste das erst konfigurieren sonst hatte ich nur 256MB.
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Re: Raspberry PI

Beitragvon multiwahn » Dienstag 18. Dezember 2012, 23:27

Hallo Roland,

Waren das alles "Erststarts"?


Kommt drauf an was du mit Erststarts meinst. Erststart ja, Allererststart nein. Also der Start bei dem SA ueberhaupt im Hintergrund erst mal installiert wird war es nicht. Den gibt es aber auch nur ein mal, daher fand ich das vernachlaessigbar. Also Erststart im Sinne von Kiste hochfahren und los gehts.

Hast du SA Standalone auch mal mit OpenJDK gestartet?


Ne, wie den ohne Arme? :lol: Bis zu deinem letzten Post wusste ich ja noch nicht wie das geht. Kann ich ja auch noch machen, verspreche mir aber nicht so viel davon. Schaetze die Unterschiede sind so marginal wie bei dem Test zwischen Oracles jdk und dem embeded.

hast du ein Raspi B-Modell?


Ja, ist ein B Modell. Glaube das A hat doch gar kein Netzwerk oder so.Hab nach deiner Methode nachgeschaut und gibt so 448mb an, den Rest haut sich vieleicht die Grafik rein. Sollte passen. Hab aber jetzt auch nur im Hardfloat nachgeschaut.
Anmerken kann ich nur noch das mein Raspi leicht uebertaktet mit 800Mhz laeuft. Gilt fuer beide Images.

So, jetzt fragst du dich bestimmt warum dieser Seppel keine Umlaute schreibt. Ich schreib das hier gerade auf dem PI. Kann ich immer noch kaum glauben wenn ich vor mir auf dem Tisch dieses Zigarettenschachtelgrosse Etwas sehe. Jedenfalls ignoriert das Hardfloat Image erfolgreich meine Keyboardeinstellung. Keine Ahnung wiso, hab ich genauso gemacht wie im anderen Image.
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Re: Raspberry PI

Beitragvon multiwahn » Mittwoch 19. Dezember 2012, 00:05

Hallo Roland, nochmal ich.

Bin jetzt auf dem Softfloat. Jetzt klappts auch mit den Umlauten. :mrgreen:

Ja leck mich inne Futt, auf dem Softfloat hab ich tatsächlich nur 256mb freigegeben. :evil: Diesem BS muss man aber auch alles zu Fuß beibringen.
Da kann ich den Test wohl nochmal machen. Natürlich erst wenn du mir verraten hast wie ich den vollen RAM freigebe. :D

An den Hardfloat Zeiten ändert sich dadurch natürlich nix. Die kannst du zum Vergleich bei dir heranziehen denke ich.
Die Anderen schieb ich dann nach.

Zu den Startzeiten von SA:
Bei mir ist als erste Anlage der eingebaute Logger vom WR angegeben. Beim syncen kommt es möglicherweise auch drauf an wie viel Daten der intus hat. Meiner ist sicher nicht voll, das letzte Update ist erst 2 Monate her. Macht möglicherweise einen Unterschied. Überhaupt denke ich das man nur gleiche Umgebungen vergleichen sollte, irgendwas ist doch immer anders.

Insgesamt würde ich sagen der Raspi steckt noch in den Kinderschuhen. Ein Modell C mit deutlich leistungsfähigerem Prozzi und vieleicht 1GB RAM wär schon nett. Darf auch gerne ein bisschen mehr Strom fressen und etwas teurer sein.

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Re: Raspberry PI

Beitragvon Roland » Mittwoch 19. Dezember 2012, 08:46

Hallo Olly

Um die 512MB freizuschalten muss du eine Datei ergänzen. Schau mal hier.

Bezüglich Tastaturlayout, probier mal folgendes
Code: Alles auswählen
sudo nano .xsessionrc
setxkbmap de
Ctrl + o
Ctrl + x
Logout - Login


Alternativen zum Raspi gibt es massig, auch solche die Performanter sind, z.B. das Hackberry. Brauchen aber auch mehr Saft und das will ich nicht. Für GUI-Applikationen ist meiner Meinung nach ein Tablet besser geeignet.
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Re: Raspberry PI

Beitragvon multiwahn » Mittwoch 19. Dezember 2012, 17:13

So, hab mal neuen Test gemacht.

Allerdings hab ich die Methode am Ende des Posts gemacht, also "apt-get update" und "apt-get upgrade". Damit hab ich wohl gleich das ganze Image erneuert.

Softfloat SA Online open jdk

1. 4:30 / 5:45
4. 1:05
2 und 3 bleiben gleich.

Softfloat SA Standalone Oracle jdk

1. 4:10 / 4:45
4. 0:45
auch hier bleiben 2 und 3 gleich.

Das Hardfloat ist mit open jdk immernoch einiges schneller gegenüber dem Softfloat. Gegenüber dem Oracle jdk ist es zwar auch noch etwas schneller aber die Unterschiede sind nur noch marginal.

Also diesen Hackberry find ich gar nicht schlecht, leider scheint das Konzept nicht so umfangreich zu sein. Abmessungen hab ich erst mal keine gefunden und fertige Gehäuse bieten die auch nicht an. Stromverbrauch find ich nicht so dramatisch und anscheinend läuft da Android drauf. Preis ginge in Ordnung, Speicher ist ja schon drauf. Aber das Ding ist glaube ich recht groß im Verhältnis zum Raspi. Also so ein Teil von den Raspileuten wär mir irgendwie lieber.

Gruß Olly
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Re: Raspberry PI

Beitragvon jaromo » Samstag 22. Dezember 2012, 10:31

Hallo zusammen,

ich habe meinen Raspi jetzt auch erhalten und hier ist ein kleiner Erfahrungsbericht:

Das Installieren des Images von Roland ist dank der guten Beschreibung sehr einfach. Da zunächst die IP von Roland fest voreingestellt ist, muss man den Raspi zunächst mit Tastatur/Maus an einen Bildschirm anschliessen. Ich hatte zunächst versucht, direkt per SSH darauf zuzugreifen, das hat aber aufgrund des anderen Adressraumes nicht funktioniert. Also erster Schritt war, die IP an mein Netzwerk anzupassen - alle anderen Konigurationsdateien habe ich dann per SSH Verbindung geändert. Auch ich habe nicht viel Erfahrung mit Linux, aber es hat alles problemlos geklappt.
Jetzt wurden also meine Daten geloggt und in ein Verzeichnis meiner Wahl geschrieben.
Der nächste Schritt war etwas kniffliger, denn ich wollte vom Tablet (Nexus 7) auf diese Daten zugreifen. Ich habe zunächst Samba auf dem Raspi nachinstalliert (Anleitung aus dem Internet) - jetzt hatte ich Zugriff vom Tablet auf das Verzeichnis, aber leider nicht vom Solaranalyzer aus, da es nicht möglich ist mit SA auf einen Sambashare zuzugreifen.
Also habe ich noch einen FTP Server installiert nach dieser Anleitung:
http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-tutorial-raspberry-pi-als-webserver-ftp-server-proftpd-installation
Jetzt war es problemlos möglich eine neue Anlage in SA anzulegen und das entsprechende Verzeichnis per FTP anzugeben.

Eine Empfehlung habe ich noch für alle Linuxneulinge. Ich habe noch Webmin nachinstalliert:

sudo apt-get update
sudo apt-get install perl libnet-ssleay-perl openssl libauthen-pam-perl libpam-runtime libio-pty-perl apt-show-versions python
wget http://prdownloads.sourceforge.net/weba ... 80_all.deb
sudo dpkg --install webmin_1.580_all.deb

Dann kann man mit https://[deine raspberry pi ip addresse]:10000 per Webinterface auf den Raspi zugreifen. So ist auch ein Start/Stop des Hyperion Loggers möglich, ohne die Konfigurationsdateien über SSH zu verändern und noch vieles mehr...

Nochmal vielen Dank an Roland, dessen Image mir diesen einfachen Start ermöglich hat.

Gruss
Jan
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Re: Raspberry PI

Beitragvon Roland » Samstag 22. Dezember 2012, 11:41

Hallo Jan

Vielen Dank für das Feedback und den Tipp mit Webmin. Das muss ich mir anschauen, tönt recht interessant!
Proftp habe ich bei mir persönlich auch drauf und eventuell würde es Sinn machen wenn ich das Image damit ergänzen würde. Dann wäre der externe Zugriff mit SolarAnalyzer auch schon vorbereitet.

Gruss
Roland
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Re: Raspberry PI

Beitragvon RasGer » Samstag 22. Dezember 2012, 12:00

Moin moin!

Coole Sache mit dem Raspi-Image! Ich bin nicht ganz so auf dem laufenden, aber warum muss es FTP sein? HTTP wär doch viel besser, schon alleine wegen der unnötigen Authentifizierung und außerdem kann man HTTP-Compression aktivieren. Gibt es für den Raspi keinen Apache o.ä.?

Lg
Stephan
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